Tradition und Innovation: Ford elektrifiziert im 70. Rosenmontagszug die gesamte Bagagewagen-Flotte

Bei der traditionellen Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum zeigt Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann (links) dem Kölner Dreigestirn Prinz Christian II. (Mitte), Bauer Frank und Jungfrau Griet sowie dem Kinderdreigestirn Kinderprinz Vincent I., Kinderbauer Emil und Kinderjungfrau Darleen den neuen Ford Transit Custom Plug-in-Hybrid, der beim diesjährigen Rosenmontagszug als einer von 55 Bagagewagen die Kamelle transportiert.

Die diesjährige Karnevalssession ist für die Ford-Werke eine ganz Besondere. Denn es stehen gleich zwei Jubiläen an: Zum einen geht Ford in seine 70. Session als Mobilitätspartner des Kölner Karnevals und stellt zum 70. Mal in Folge die Bagagewagen beim Rosenmontagszug. Doch Ford stellt nicht nur die Fahrzeuge, sondern auch die Fahrer – womit wir beim zweiten Jubiläum wären. Seit dem Jahr 2000, also seit 20 Jahren, übernehmen Ford-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim ‚Zoch‘ die ehrenamtlichen Chauffeur-Dienste und fahren die Bagagewagen.

Auf dieses doppelte Jubiläum verwies Ford-Werke-Chef Gunnar Herrmann auch bei der traditionellen Wagenübergabe an das Festkomitee des Kölner Karnevals im Karnevalsmuseum. „Zwei Jubiläen in einem Jahr erlebt man nur selten, selbst im Karneval“, sagte Herrmann. „Unsere treue Partnerschaft mit dem Festkomitee des Kölner Karnevals belegt, wie eng wir als Unternehmen mit dem Karneval verbunden, und wie tief wir in der Stadt Köln und ihrem Brauchtum verwurzelt sind.“

Ford sorgt schon seit 1951 dafür, dass ‚d’r Zoch‘ auch wirklich ‚kütt‘ und die Jecken am Straßenrand mit Kamelle und Strüßjer versorgt werden. In den Genuss in den Top-Modellen von Ford chauffiert zu werden, kam das Dreigestirn allerdings erst mehr als ein Jahrzehnt später. 1965, als Ford als offizieller Fahrzeugsponsor für das Festkomitee des Kölner Karnevals einstieg, waren die Tollitäten noch in einem Ford Taunus 20M Cabrio unterwegs. Bei der diesjährigen Wagenübergabe freuten sich Prinz Christian II., Bauer Frank und Jungfrau Griet über die Schlüssel zu ihren drei Ford Galaxy.

Bei den Bagagewagen fällt die Wahl hingegen seit mehr als 50 Jahren auf das gleiche Erfolgsmodell, den Ford Transit. Doch in diesem Jahr setzt Ford dabei auf alternative Antriebssysteme und elektrifiziert die komplette Flotte im Rosenmontagszug. Von den 55 eingesetzten Bagagewagen fahren 25 Transit Custom Plug-in-Hybride im ‚Zoch‘ ausschließlich elektrisch. Die restlichen 30 sind Mild-Hybrid-Varianten. Damit führt Ford die Elektrifizierung des Rosenmontagszugs fort, die der Kölner Autohersteller im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von drei von Ford in Köln-Niehl produzierten StreetScooter WORK XL begonnen hatte.

Emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt

„Wir verbinden beim Rosenmontagszug Tradition mit Innovation und zeigen mit unserer elektrisierten Flotte, wie wir uns emissionsfreie Mobilität in der Innenstadt – auch im Lieferverkehr – vorstellen“, sagte Gunnar Herrmann. „Und wenn dabei noch Kamelle und Strüßjer transportiert werden, ist das doch umso schöner.“

Ford stellt dem Festkomitee, der Interessenvertretung der 110 Kölner Karnevalsgesellschaften, in diesem Jahr insgesamt 70 Fahrzeuge zur Verfügung: sieben Ford Galaxy für das Dreigestirn und Vertreter des Festkomitees, fünf Ford Tourneo als Shuttlefahrzeuge sowie die 55 Ford Transit Custom als Bagagewagen für den Rosenmontagszug. Und auch in dieser Session sind wieder 70 Ford-Beschäftigte beim Rosenmontagszug im ehrenamtlichen Einsatz. Sie fahren nicht nur die Bagagewagen, sondern kümmern sich als Mechatroniker auch um etwaige Pannen.

Diese großzügige und engagierte Unterstützung von Ford weiß Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees, natürlich sehr zu schätzen: „Ford ist ein fester und wichtiger Bestandteil von unserem Fastelovend und macht den Kölner Zoch erst möglich. Ich freue mich, dass wir auch in dieser Session eine so große Zahl an ehrenamtlichen Helfern im Zoch dabei haben. Als Ausdruck unserer Wertschätzung für diese Partnerschaft möchte ich Ford heute die Fördermitgliedschaft im Festkomitee Kölner Karneval anbieten. Ford und das immaterielle Kulturerbe Kölner Karneval gehören fest zusammen, auch in der Zukunft.“

Bei der Wagenübergabe im Kölner Karnevalsmuseum nahmen außer Mitgliedern des Festkomitees auch das Kölner Kinderdreigestirn 2020 und Bürgermeister Hans-Werner Bartsch als Vertreter der Stadt teil. Der Bürgermeister betonte, wie sehr die Stadt Köln die Partnerschaft von Ford und Festkomitee begrüßt. „Ford und der Karneval sind wahre Aushängeschilder unserer Stadt, für die Köln weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist“, sagte Bartsch. „Wir sind sehr froh, dass Ford als echt kölsche Institution den Karneval so engagiert unterstützt. Und, dass der Rosenmontagszug dabei zunehmend auf alternative Antriebskonzepte setzt, freut uns natürlich umso mehr.“

(ots)

Bildquellen

  • Tradition und Innovation: obs/Ford-Werke GmbH/Friedrich Stark