Kölner Universitätsstiftung vergibt Überbrückungshilfen an Studierende

Einmalhilfe von 800 Euro für bis zu 250 Studierende in finanzieller Notlage, die ihren Studierendenjob verloren haben.

Die Kölner Universitätsstiftung stellt angesichts der Corona-Krise Mittel in Höhe von 200.000 Euro bereit, die an bis zu 250 Studierende in finanzieller Notlage ausgezahlt werden. Studierende der Universität zu Köln, die in den vergangenen drei Monaten einen „Studijob“ hatten, der aufgrund der aktuellen Schutzmaßnahmen weggefallen ist, können sich auf die einmalige Sofortzahlung in Höhe von 800 Euro bewerben. Gehen mehr als 250 Anträge ein, wird per Los entschieden.
„Die Soforthilfe der Kölner Universitätsstiftung soll Studierenden helfen, ihre finanziellen Engpässe zu überbrücken, wenn sie ihren Nebenjob verloren haben. Wir wollen ihnen so ein bisschen Luft verschaffen, um eine neue Beschäftigung zu finden oder bis entsprechende Regelungen von Bund und Land greifen“, so Universitätsrektor Professor Dr. Axel Freimuth. „Mein Dank gilt der Kölner Universitätsstiftung und unseren Stifterinnen und Stiftern, die das so schnell und unbürokratisch möglich machen.“
Antragsberechtigt sind immatrikulierte Ersthörerinnen und Ersthörer der Universität zu Köln, denen nachweisbar die Nebeneinkunft entfallen ist und die nicht bereits anderweitig gefördert werden, z.B. durch ein Stipendium. Der Antrag kann kontaktlos per E-Mail bis zum 20. April abgegeben werden.
Die im Juni 2019 neu gegründete Kölner Universitätsstiftung bietet Förderinnen und Förderern eine Plattform, um die Universität und ihre Studierenden zu unterstützen und Akzente in Forschung, Lehre und Wissenstransfer zu setzen.

 

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