Die Bildungsbranche trifft sich wieder in Köln

Mit großer Vorfreude blickt die Bildungsbranche auf die Zeit vom 22. bis 26. März 2022: Dann treffen sich erstmals seit drei Jahren wieder Erzieher:innen, Lehrkräfte, Aus- und Weiterbildner:innen physisch mit Verantwortlichen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur didacta in Köln. Auf Europas größter Bildungsmesse wollen sie die nächsten Schritte für eine zeitgemäße Bildung einleiten.

Darauf freut sich auch Koelnmesse Geschäftsführer Oliver Frese: „Für die didacta war Köln immer schon ein hervorragender Standort. Ich bin überzeugt, dass die Messe auch im kommenden Jahr neben wichtigen Umsatzanreizen für den Bildungssektor auch wieder wichtige gesellschaftspolitische Akzente setzen wird.“ Auf der didacta zeigen deutsche und ausländische Unternehmen ein umfassendes Leistungsspektrum von Ausstattungen und Einrichtungen, Bildungsmedien und didaktischen Materialien für alle Bildungsbereiche. Mit ihrem breit gefächerten Event- und Kongressprogramm unterstreicht die didacta zudem ihre Leitfunktion als „Bildungsgipfel“. Zur didacta 2019 kamen rund 100.000 Besucherinnen und Besucher nach Köln. 2020 musste die didacta in Stuttgart aufgrund der Pandemie abgesagt werden, 2021 fand sie erstmals rein digital statt. Die kommende Veranstaltung in Köln wird hybrid abgehalten. Neben der Messe in Köln werden viele Teile des Angebotes auch digital zugänglich sein.

Nach den Erfahrungen mit der Pandemie möchte die didacta neue Perspektiven für Kitas und Schulen aufzeigen. Wofür stehen die Bildungseinrichtungen heute? Kitas und Schulen sind nicht nur Orte des Lernens, sondern auch Orte des Zusammenlebens, die besonders geschützt werden müssen. Was folgt daraus für Fach- und Lehrkräfte? Mit welchen Konzepten und Mitteln können sie unterstützt werden? Was zeichnet eine zeitgemäße Lernkultur in der digitalen Welt aus? Diese Fragen greift der Didacta Verband im Programm seiner Foren Bildungsperspektiven und Schulpraxis sowie in den Kita-Seminaren auf. An Berufsschullehrkräfte sowie Akteur:innen aus der Aus- und Weiterbildung richten sich die Foren Berufliche Bildung und myQ/Weiterbildung. Auf dem Programm stehen beispielsweise die digitale Transformation der Arbeitswelt und Strategien gegen den Fachkräftemangel.

Die große Bedeutung der Messe als wichtiger Branchentreffpunkt und zentrale Diskussionsplattform unterstreicht Reinhard Koslitz, Hauptgeschäftsführer des Didacta Verbandes: „Unsere Branche lebt vom direkten Kontakt, dem persönlichen Gespräch und dem fachlichen Austausch. Umso größer ist bei allen unseren Mitgliedern und Partnern die Erwartung, sich endlich wieder persönlich zu treffen, um zu zeigen, was in der Bildung schon heute möglich ist und zukünftig möglich sein sollte. Bei der ersten virtuellen didacta im vergangenen Mai haben wir zudem wertvolle Erfahrungen mit digitalen Formaten gesammelt, die wir auch in das Programm der didacta 2022 einbringen werden.“ Der Didacta Verband ist der ideelle Träger der Messe und für große Teile des Programmes verantwortlich.

Die didacta 2022 findet vom 22. bis 26. März statt und ist an allen Tagen für Bildungsinteressierte geöffnet.

 

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